Mit Burg und Porzellan will Meißen zum Welterbe werden!

Meißen - Neun Jahre Kampf und inzwischen ein gemeinsames Ziel. Die Stadt Meißen hat ihre Bewerbungsunterlagen für den UNESCO-Weltkulturerbe-Titel eingereicht.

Freut sich über die Bewerbung: Meißens OB Olaf Raschke (58, parteilos).
Freut sich über die Bewerbung: Meißens OB Olaf Raschke (58, parteilos).  © Eric Münch

Bereits seit 2012 versucht sich die Stadtverwaltung am prestigeträchtigen Titel. Doch damals war die Porzellanmanufaktur nicht mit ins Boot zu bekommen. Das ist nun anders. Wenn OB Olaf Raschke (58, parteilos) am heutigen Montag die Mappe präsentiert, passiert das demonstrativ in der Manufaktur.

"Mit vereinten Kräften haben Stadt, Staatliche Porzellanmanufaktur, Meissen Porzellan-Stiftung und Staatliche Schlösser und Gärten die Bewerbung auf den Weg gebracht", heißt es aus dem Rathaus. Ausdrücklich ist die Rede vom "Gemeinschaftsprojekt".

Die Schlösser-GmbH als weitere Tochter des Freistaates ist mit ihm Boot, weil sie für die Albrechtsburg zuständig ist, die nun ebenfalls dazugehört.

Eingereicht wurden die Unterlagen am 31. März beim sächsischen Ministerium für Regionalentwicklung. Jetzt ist es am Freistaat, ob er Meißen für die sächsische Kandidatenliste nominiert.

Mehr als nur Porzellan: Meißen punktet auch mit der Albrechtsburg.
Mehr als nur Porzellan: Meißen punktet auch mit der Albrechtsburg.  © Schlösserland Sachsen

Konkurrenz gibt es: Dresden, Leipzig und Plauen sind auf dem Weg, die Friedliche Revolution für den Titel vorzuschlagen. Das Vogtland bringt mit Göltzschtal- sowie Elstertalbrücke zwei Bauwerke ins Spiel (eventuell auch das Moosmännchen). Und Görlitz plant nach 2014 einen neuen Anlauf.

Titelfoto: Montage: Schlösserland Sachsen, Eric Münch

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