Nach nur drei Wochen: Dresdner Schalenbrunnen hat Spuck-Beschwerden

Dresden - An, aus, an, aus: Mal plätschert der Schalenbrunnen am Dippoldiswalder Platz feuchtfröhlich vor sich hin. Dann sitzt der Metall-Gigant wieder völlig auf dem Trockenen. Hat das legendäre Wasserspiel der Dresdner Künstlerin Leoni Wirth (1935-2012) kurz nach seinem Comeback etwa schon Spuck-Beschwerden?

Brunnen-Comeback mit Hindernissen: Die anfänglichen Spuck-Beschwerden sollen bald der Vergangenheit angehören.
Brunnen-Comeback mit Hindernissen: Die anfänglichen Spuck-Beschwerden sollen bald der Vergangenheit angehören.  © Steffen Füssel

Vor knapp drei Wochen hatte die Stadt den sprudelnden Brunnen-Riesen nach 19 Jahren wieder in Betrieb genommen (TAG24 berichtete).

Doch die Freude über das zurückgekehrte DDR-Relikt währte nur kurz: "Ich bin zweimal vorbeigefahren. Jedes Mal war er aus", schreibt ein Augenzeuge auf Facebook.

Das Amt für Stadtgrün sucht deshalb händeringend nach einer Lösung: "Es ist vermutlich ein elektrischer oder elektronischer Fehler. Wir hoffen, dass wir das Problem bald beheben können."

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Dresden Pegida und Querdenken demonstrieren auf dem Dresdner Altmarkt

Konkret kümmert sich die Firma Wassertechnik aus Dresden nun um das Dilemma.

Geschäftsführer Detlef Eilfeld (61): "Ich halte das für eine ganz normale Geschichte. Wir drehen hier und da an den Einstellungen, um den Stromverbrauch und die Wassermengen zu optimieren."

Wassertechnik-Chef Detlef Eilfeld (61).
Wassertechnik-Chef Detlef Eilfeld (61).  © Steffen Füssel
Ein echter Hingucker - auch aus der Luft. Schon zu DDR-Zeiten zog das sprudelnde Wasserspiel Passanten in seinen Bann.
Ein echter Hingucker - auch aus der Luft. Schon zu DDR-Zeiten zog das sprudelnde Wasserspiel Passanten in seinen Bann.  © Steffen Füssel

Die Monteure seien regelmäßig vor Ort. "Wenn man so eine große Anlage in Betrieb nimmt, ist das ein technischer Prozess. Da muss man hin und wieder noch eingreifen."

Titelfoto: Steffen Füssel

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