Nachweis für Geimpfte und Genesene: Welche Dokumente benötigt werden

Dresden - Die Coronavirus-Pandemie ist noch nicht vorüber, aber seit Mai 2021 ist die Bundesverordnung zu Lockerungen für Geimpfte und Genesene in Kraft. Wer einen Nachweis erbringen muss, steht nun vor der Frage, welche Dokumente anerkannt werden. Dazu gab die Stadt Dresden am Montag in einer Pressemitteilung Antworten - auch vor dem Hintergrund, dass ab Mittwoch, dem 19. Mai, Lockerungen in der sächsischen Landeshauptstadt in Aussicht stehen.

Da ab Mittwoch die Außengastronomie wieder öffnet, dürfen die Sonnenschirme wieder aufgeklappt werden.
Da ab Mittwoch die Außengastronomie wieder öffnet, dürfen die Sonnenschirme wieder aufgeklappt werden.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

"Genesene benötigen für den Nachweis einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt", heißt es dort.

Genutzt werden können entweder der Laborbefund oder eine ärztliche Bescheinigung im Original.

Anders sieht es bei Geimpften aus.

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Diese können auf die Vorlage des Impfausweises im Original oder der Impf-Ersatzbescheinigung mit Datum der Impfung, Impfstoff sowie Unterschrift und Stempel der impfenden Stelle zurückgreifen.

Dabei gilt es zu beachten, dass die letzte erforderliche Einzelimpfung mindestens 14 Tage her sein muss, damit die Erleichterungen in Anspruch genommen werden können.

Wer nur einmal geimpft ist und eine entsprechend bestätigte PCR-Infektion hinter sich hat, gehört ebenfalls dazu.

Für alle Personengruppen gilt, dass sie frei von Covid-19-typischen Symptomen sein und einen gültigen Ausweis bei sich haben müssen. Außerdem gelten weiterhin AHA-L-Regeln und die Maskenpflicht, so die Landeshauptstadt.

Nicht nur Genesene und Geimpfte erwarten Lockerungen

Darüber hinaus können Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, Angebote und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wenn sie einen aktuellen, 24 Stunden gültigen Corona-Test vorweisen können.

Dieser kann in den momentan über 120 Testzentren der Stadt durchgeführt werden. Der Nachweis kann dabei durch eine App wie pass4all oder durch die E-Mail beziehungsweise die Bescheinigung des Testzentrums oder des Arztes erbracht werden.

Auch Testungen, die im beruflichen Kontext vorgenommen oder bescheinigt wurden sind gültig. Nur eine qualifizierte Selbstauskunft nach Selbsttestung genügt als Nachweis nicht mehr.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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