Neue Runde im Streit um mehr Sozialwohnungen

Dresden - Am Donnerstag entscheidet der Stadtrat darüber, wie viele Sozialwohnungen künftig bei Neubauprojekten in Dresden entstehen müssen.

Dass der Stadtrat die Sozialbauquote senken will, sorgt für Protest.
Dass der Stadtrat die Sozialbauquote senken will, sorgt für Protest.  © Ove Landgraf

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden es weniger als die einst beschlossenen 30 Prozent sein.

Deshalb macht nun das Aktionsbündnis "Mietenwahnsinn stoppen" mobil und ruft zum Protest auf, um ein "Zeichen für mehr Mieter*innenschutz und gegen den Ausverkauf der Stadt an Investor*innen" zu setzen.

"Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit. Bereits jetzt fehlen in Dresden über 40.000 bezahlbare Wohnungen. Selbst geförderter Wohnraum ist für unter sieben Euro nicht zu haben", sagt DGB-Regionsgeschäftsführer André Schnabel.

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Aktionsbündnis-Sprecher Stefan Kalkowski ergänzt: "2025 laufen die Vereinbarungen mit der Vonovia aus, die derzeit den Großteil dieser Wohnungen stellt. Vor diesem Hintergrund die Sozialbauquote zu senken, ist vollkommen unverständlich."

Titelfoto: Ove Landgraf

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