Neue Studie: Wie krank macht die Corona-Krise auch ohne Ansteckung?

Dresden - Die Corona-Pandemie schädigt nicht nur die Wirtschaft! 

Die Corona-Krise kennt nicht nur direkte, sondern auch indirekte Opfer (Symbolbild).
Die Corona-Krise kennt nicht nur direkte, sondern auch indirekte Opfer (Symbolbild).  © 123RF/eugene chernetcov

Forscher der TU Dresden nehmen jetzt Auswirkungen der Krise auf die Gesundheit der Unternehmer in den Blick. Sie wollen mit einer Studie aufklären, ob Corona auch ohne Ansteckung krank machen kann.

Im Fokus der TU-Arbeitspsychologen stehen Unternehmer und Solo-Selbstständige. "Ziel soll es sein, nicht nur die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen zu analysieren, sondern auch die persönlichen und gesundheitlichen Auswirkungen auf die Geschäftseigentümer zu erfassen", teilt die TU Dresden mit.

Dabei gehe es auch um krank machenden Stress, der durch Existenz- und Zukunftsängste, Schlafstörungen, drohende Firmeninsolvenz oder auch Entlassungen von Mitarbeitern entstehen kann, erklärt Mitinitiatorin Dominika Wach (40). 

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Gemeinsam mit Kollegen aus London befragt die Wissenschaftlerin Geschäftseigentümer aus Deutschland, Polen, Spanien und Großbritannien.

Dabei wird auch berücksichtigt, wie die Länder mit dem Virus umgegangen sind und welche Eindämmungsmaßnahmen (wie Betriebsschließungen, Home-Office) ergriffen wurden. 

Die Studie soll auch zeigen, wie man Betroffenen helfen kann. Teilnehmer werden noch gesucht, sie bleiben anonym. Alle Infos im Internet unter: soscisurvey.de/UnternehmerstudieCovid19

Titelfoto: 123RF/eugene chernetcov

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