Neue Tatverdächtige! Haben diese Männer den Einbruch ins Grüne Gewölbe vorbereitet?

Dresden - Nach dem Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe im November 2019 haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun vier weitere Tatverdächtige im Visier!

Diese vier Männer sollen den Juwelenraub vorbereitet haben.
Diese vier Männer sollen den Juwelenraub vorbereitet haben.  © Polizeidirektion Dresden

Der spektakuläre Juwelenraub mit unschätzbarem Schaden beschäftigt die sächsische Landeshauptstadt bis heute.

Nun sind die Ermittler wieder einen bedeutenden Schritt weitergekommen: Es gibt vier weitere Tatverdächtige.

Die Männer sollen den Einbruch vorbereitet haben, indem sie das Gewölbe am 24. November 2019 ausspähten.

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Die daraus gewonnenen Informationen sollen sie dann den eigentlichen Räubern zur Verfügung gestellt haben, welche einen Tag darauf in die Museumssammlung eindrangen.

Der Tatverdacht ergibt sich vor allem aus den Aufnahmen der Videoüberwachungsanlage. So sind die vier Männer etwa zusammen an der Vitrine zu sehen, aus der später der Schmuck entwendet wurde.

Neben den Bildaufnahmen wurde auch ein Video bereitgestellt, welches auf der Homepage der Sächsischen Polizei zu sehen ist.

Im Zuge ihrer öffentlichen Fahndung fragen Polizei und Staatsanwaltschaft nun nach Hinweisen: Wer zur Identifizierung der Verdächtigen beitragen oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 03514832233 zu melden.

Grünes Gewölbe: Sind diese vier Männer der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl schuldig?

Einzelbilder der Kameraaufnahmen zeigen die vier Tatverdächtigen im Detail.
Einzelbilder der Kameraaufnahmen zeigen die vier Tatverdächtigen im Detail.  © Polizeidirektion Dresden

Bei einem der verdächtigen Männer handelt es sich nach einer Videoanalyse womöglich um einen Verwandten von einem der Hauptbeschuldigten, die am 17. November 2020 festgenommen wurden und sich seitdem in Untersuchungshaft befinden.

Gegen die vier Beschuldigten besteht laut Ermittlern derzeit noch kein dringender Tatverdacht, aber ein Anfangsverdacht der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl.

Titelfoto: Polizeidirektion Dresden

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