Neues Behördenzentrum am Landtag: Planer schrumpfen das Hochhaus

Dresden - Der Plan steht! Nach langen Diskussionen hat der Bauausschuss in der vergangenen Woche grünes Licht für das neue Behördenzentrum des Freistaates auf dem Areal zwischen dem TAG24-Gebäude und dem Maritim-Hotel in Dresden gegeben. Dessen Höhe musste dafür allerdings gekappt werden.

Die Visualisierung soll nur die Größe zeigen. Die künftige Fassade hat natürlich Fenster und ist mit hellem Klinker gestaltet.
Die Visualisierung soll nur die Größe zeigen. Die künftige Fassade hat natürlich Fenster und ist mit hellem Klinker gestaltet.  © Heinle, Wischer und Partner

Statt des ursprünglich geplanten Hochhauses mit einer Höhe von 29 Metern (mit technischen Aufbauten sogar noch 1,5 Meter mehr) wird das Gebäude nun nur noch 23 Meter hoch.

Auf den Kopfbau an der Ecke Kleine Packhofstraße/Devrientstraße als Hochpunkt wird ganz verzichtet.

Das Behördenzentrum wird damit nur einen Meter höher als die benachbarte SPD-Zentrale.

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Das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) als Bauherr folgt damit der Forderung der Denkmalschützer.

"Wir können keiner Bebauung über 23 Metern zustimmen", sagte Steffen Dörfel vom Landesamt für Denkmalpflege bereits Ende März im Bauausschuss.

Auch von der Gesellschaft Historischer Neumarkt und dem Linken-Stadtrat Tilo Wirtz (53) kam Kritik, unter anderem weil der Blick aus dem Zwinger durch einen zu hohen Neubau beeinträchtigt werden könnte.

Für den gehen nun die Planungen zur konkreten Gestaltung weiter.

Wenn alles klappt, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr starten und der Neubau 2025 fertig sein.

Auf dieser Fläche entsteht ab nächstem Jahr das neue Behördenzentrum des Freistaates.
Auf dieser Fläche entsteht ab nächstem Jahr das neue Behördenzentrum des Freistaates.  © Norbert Neumann

Dafür investiert der Freistaat einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann & Heinle, Wischer und Partner

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