Dresden diskutiert Brunnen für Ferdinandplatz, obwohl noch kein Stein im neuen Viertel gesetzt wurde

Dresden - Der Ferdinandplatz ist derzeit wohl eine von Dresdens prominentesten Baustellen. Dessen künftiges Aussehen war nun Thema in der Gestaltungskommission. 

Derzeit sind auf der Baustelle auf dem Ferdinandplatz noch die Archäologen am Werk.
Derzeit sind auf der Baustelle auf dem Ferdinandplatz noch die Archäologen am Werk.  © imago images/ddbd

Dabei ging es allerdings nicht um das neue Verwaltungszentrum. Bei dem ist nämlich noch immer unklar, wie es einmal aussehen soll. Stattdessen wurde über einen Brunnen zwischen dem künftigen Verwaltungssitz und dem Kaufhaus diskutiert.

Bis auf den ungefähren Standort und einer runden Grundform gibt es dabei aber noch wenig Konkretes. 

Letztere sei laut Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt (55) an die historische Form des Gänsediebbrunnens angelehnt, der einst auf dem Ferdinandplatz gestanden hat und heute in der Weißen Gasse steht. 

Für die weitere Gestaltung gibt es viele Ideen. Eine sieht ein Wasserband in der Mitte mit Erhebungen an den Seiten vor, das die Elbe samt Elbhängen symbolisieren soll. 

Auch bei den Wasserspielen seien hohe und flache Varianten denkbar. 

Der Brunnen soll zwischen dem neuen Verwaltungszentrum (oben rechts), dem Kaufhaus (oben links) und dem möglichen zweiten Verwaltungsbau entstehen.
Der Brunnen soll zwischen dem neuen Verwaltungszentrum (oben rechts), dem Kaufhaus (oben links) und dem möglichen zweiten Verwaltungsbau entstehen.  © Rehwaldt Landschaftsarchitekten

Der Architekt steckt allerdings in einer Zwickmühle: Einerseits wünsche sich das Rathaus etwas Tolles, andererseits sei die Zeit großer, repräsentativer Brunnen mit Skulpturen vorbei. Für die Planer gibt es also noch viel zu tun. 

Für Rehwaldt steht aber fest: "Es muss was entstehen, was die Liebe der Dresdner findet."

Titelfoto: imago images/ddbd

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