Pegida-Demo in Dresden: Pyro-Wurf auf Polizei

Dresden - 410 Beamte waren insgesamt am Montag im Einsatz, um zwei Versammlungen in Dresden zu begleiten. 

Pegida-Teilnehmer auf dem Neumarkt. (Archivbild)
Pegida-Teilnehmer auf dem Neumarkt. (Archivbild)  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Polizei am Abend mitteilte, führten die Einsatzkräfte bereits um 11.45 eine sogenannte Gefährdeansprache mit dem Leiter der Versammlung "Aufklärung über den politischen Islam" durch.

Grund: Bereits in der Vergangenheit standen seine Reden im Verdacht einer Straftat. Ihm wurde daraufhin mitgeteilt, dass seine Rede aufgezeichnet und bei strafrechtlich relevanten Inhalten sofort reagiert werde.

Die anschließende Versammlung verlief laut Polizei ohne Störungen. 

"Lediglich ein 37-jähriger Passant muss sich wegen Beleidigung verantworten. Der Deutsche hatte den Versammlungsleiter beleidigt", heißt es weiter.

Auch Pegida traf sich an diesem Montag erneut. Neben dem Lauf durch die Innenstadt fanden parallel mehrere Gegendemonstrationen statt.

Einige Ermittlungen nach Pegida-Demo

Am Ende der Versammlung kam es zu einem Zwischenfall. Etwa 20 Personen behinderten im Bereich der Landhausstraße den Abgang einiger Pegida-Demonstranten.

Polizisten drängten die Gruppe daraufhin auf den Fußweg ab, es flog anschließend Pyrotechnik in Richtung der Beamten. Daraufhin wurden mehrere Identitäten festgestellt.

"Wegen Beleidigung von Polizeibeamten müssen sich ein 82-Jähriger (Neumarkt) und ein 17-Jähriger (Wilsdruffer Straße) verantworten. Ein 61-jähriger Deutscher hatte aus seiner Wohnung an der Rothenburger Straße zweimal den Hitlergruß gezeigt", so die Polizei.

Ein 20-Jähriger widersetzte sich zudem der Identitätsfetstellung, gegen ihn wird wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten ermittelt. 

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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