Petition gestartet: Nächste Runde im Kampf um die Theaterruine St. Pauli

Dresden - Runde 2 im Kampf um die Theaterruine St. Pauli. Nachdem die Stadt dem Verein die Nutzung der Kirchenruine zum Ende des Jahres gekündigt hat, gibt es nun eine Online-Petition, die sich für den Erhalt des Theaters starkmacht.

Intendant und Künstlerischer Leiter Jörg Berger (57) hofft auf den Erfolg der Online-Petition.
Intendant und Künstlerischer Leiter Jörg Berger (57) hofft auf den Erfolg der Online-Petition.  © Andreas Weihs

Fotograf Theo Klems (62) hat die Unterschriften-Aktion auf "open petition" ins Leben gerufen. "Es kann nicht sein, dass das Theater, welches mit diesem Ort seit vielen Jahren verbunden ist und als kulturelles Kleinod in Dresden zu sehen ist, diesen Ort verlassen soll", begründet er seinen Einsatz für den Verein.

Der Kulturausschuss hatte die Kündigung ausgesprochen, will mit neuen kreativen Ideen das Hechtviertel mit seinen Initiativen und Vereinen stärker einbinden. 

Beim Theaterverein um Intendant Jörg Berger (57) hofft man auf ein Gespräch im Rathaus und genügend Unterschriften mit der Petition. Derzeit haben sich etwas mehr als 300 Unterstützer gefunden, gebraucht werden aber 3 400.

Der Theaterverein soll zum Ende des Jahres die Kirchenruine räumen.
Der Theaterverein soll zum Ende des Jahres die Kirchenruine räumen.  © Petra Hornig

Bereits vergangenes Jahr hatte der Verein ein neues Konzept zur Nutzung der Kirchruine eingereicht. Klems wünscht sich so viele Unterschriften wie möglich: "Dem engagierten Verein dürfen hier nicht die Zügel aus der Hand genommen werden. Eine gemeinsame Nutzung unter der Federführung des Theaters ist hier sicher möglich."

Titelfoto: Petra Hornig

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