AfD fordert Alternativen zu Tierversuchen in Sachsen

Dresden - Die AfD im Sächsischen Landtag hat die Erforschung alternativer Methoden zu Tierversuchen gefordert.

Bei Tierversuchen werden in Sachsen nicht nur Mäuse genutzt. Auch Hunde und Katzen sind darunter. (Symbolfoto)
Bei Tierversuchen werden in Sachsen nicht nur Mäuse genutzt. Auch Hunde und Katzen sind darunter. (Symbolfoto)  © Initiative Tierversuche verstehen/dpa

"Es dürfen keine Tiere mehr unnötig im Labor für die Erforschung neuer Medikamente und Behandlungsmethoden gequält werden", erklärt der Abgeordnete Thomas Prantl am Mittwoch in Dresden.

Es gebe es bereits Alternativen wie die In-vitro-Diagnostik, Computersimulationen sowie die Verwendung von Zell- und Gewebekulturen.

Prantl nahm für seine Forderung eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag zum Anlass.

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Sie ergab, dass in Sachsen von 2014 bis 2019 rund 550.000 Tierversuche an Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt wurden.

Das betraf unter anderem 217 Katzen, 335 Hunde, 258 Meerschweinchen, 1103 Goldhamster und 220 Pferde. Wie viele Tiere gestorben sind, wurde nicht erfasst.

Titelfoto: Initiative Tierversuche verstehen/dpa

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