Bald ist Bundestagswahl: Dresden sucht mit Plakaten nach Wahlhelfern

Dresden - Am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Weil es wegen Corona wesentlich mehr Briefwahlbezirke bei gleich vielen Wahllokalen geben wird, braucht die Stadt aktuell deutlich mehr Wahlhelfer. Jetzt wird mit Plakaten dringend vor allem nach Spezialisten gesucht.

"Eine muss es ja machen": Markus Blocher (52, Kreiswahlleiter) und Lioba Buscher (53, Vize-Kreiswahlleiterin) stellen die Wahlhelfer-Kampagne vor.
"Eine muss es ja machen": Markus Blocher (52, Kreiswahlleiter) und Lioba Buscher (53, Vize-Kreiswahlleiterin) stellen die Wahlhelfer-Kampagne vor.  © Eric Münch

Mit den Sprüchen "Eine muss es ja machen" oder "Fünfzig Karmapunkte für Dich" wird ab heute auf 250 Plakaten die Motivation vieler Ehrenamtlicher auf den Punkt gebracht.

Vor allem Corona macht aktuell die Vorbereitung der Wahlen kompliziert. Für jedes Wahllokal musste ein Hygienekonzept erstellt werden, welches kurz vorher nochmals angepasst wird.

Und: "Wir gehen davon aus, dass die Anzahl der Briefwahlen weiter steigen wird, schon alleine wegen Corona. Wir haben daher von 139 auf 193 Briefwahllokale erweitert", sagt Kreiswahlleiter Markus Blocher (52).

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Auch weil Freizeitausgleich für Rathaus-Mitarbeiter und Erfrischungsgeld für Helfer erhöht wurden, fehlen aktuell dennoch kaum Helfer. Von den ungefähr 4500 angepeilten Unterstützern sind 4 350 bereits verpflichtet. 400 davon haben sich für die angebotene Corona-Impfung gemeldet. Geimpft wird in der kommenden Woche.

"Wir sind sehr zufrieden - würden da nicht etwa 250 erfahrene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer fehlen. In einigen Wahllokalen brauchen wir insbesondere noch Vorstände", so Blocher weiter.

Infos: www.dresden.de/wahlhelfer

Titelfoto: Eric Münch

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