Dresdens Linke fordern mehr Gerechtigkeit bei den Corona-Impfungen

Dresden - Neuer Corona-Antrag von den Linken: In Dresden sollen im gesamten Stadtgebiet unkomplizierte Impfmöglichkeiten angeboten werden.

Um mehr Impfgerechtigkeit zu erreichen, soll die Stadt nach dem Willen von André Schollbach (42, Linke) für mehr Angebote sorgen.
Um mehr Impfgerechtigkeit zu erreichen, soll die Stadt nach dem Willen von André Schollbach (42, Linke) für mehr Angebote sorgen.  © Christian Juppe

Einen Impftermin zu ergattern, gleicht immer noch wahlweise einem Glücks- oder Geduldsspiel. Und die Aufhebung der Priorisierung hat das Problem noch einmal verstärkt. Das wird sich erst ändern, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

Damit der dann auch möglichst schnell bei möglichst vielen Dresdnern ankommt, will die Linke nun eine Offensive für mehr Impfgerechtigkeit starten.

Mit einem Antrag will sie OB Dirk Hilbert (49, FDP) beauftragen, im gesamten Stadtgebiet unkomplizierte Impfmöglichkeiten anzubieten. Streetworker und Sozialarbeiter sollen bei der Wahrnehmung der Impfangebote unterstützen.

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„Es muss alles dafür getan werden, um zügig voranzukommen", sagt André Schollbach (42, Linke). Dass dafür eigentlich der Freistaat zuständig ist, weiß der Linken-Fraktions-Chef, aber Dresden könne trotzdem seinen Teil beitragen.

"Es wäre sozial, wirtschaftlich und finanziell verheerend, wenn wir ab Herbst wieder in die Situation kommen, wie wir sie das letzte Dreivierteljahr erlebt haben", so Schollbach.

Titelfoto: Christian Juppe

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