Geschlossene Schulen: Gibt's jetzt Geld für die Schülerbeförderung zurück?

Dresden - Umland top, Dresden Flop!

Trotz geschlossener Schulen zahlen Eltern in Dresden weiter für die Schülerbeförderung.
Trotz geschlossener Schulen zahlen Eltern in Dresden weiter für die Schülerbeförderung.  © Monika Skolimowska/dpa

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden für die Zeit der Schulschließung zwischen Mitte Dezember und Mitte Februar die Eigenanteile der Eltern für die Schülerbeförderung zurückerstattet. Dresden geht in diesem Punkt einen anderen Weg.

Der Tenor im Rathaus: Weil keine Schule stattfinde, können die Eltern froh sein, dass Dresden weiterhin überhaupt einen Anteil an der ÖPNV-Monatskarte der Schüler übernimmt.

"Für den ÖPNV erfolgt eine Rückerstattung von 50 Prozent des Preises für die Fahrkarte. Diese Erstattungen laufen weiter, unabhängig ob die Schule offen ist oder nicht", sagt eine Sprecherin.

Im angrenzenden Landkreis erhalten die Eltern hingegen für zwei Monate eine Rückerstattung oder bekommen zwei Monate keinen Eigenanteil abgebucht.

Der Dresdner Weg verärgert hingegen Eltern und Stadträte:

"Viele Dresdner Familien leiden unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Seit dem 14. Dezember 2020 findet kein regulärer Schulbetrieb statt. Logische Konsequenz ist für uns, die Eigenanteile an der Schülerbeförderung den Eltern zurückzuerstatten", sagt Torsten Nitzsche (45, Freie Wähler).

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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