Impf-Hotline in Sachsen freigeschaltet: Doch noch immer keine Terminvergabe

Dresden - Zwei Tage nach der Freischaltung sind über das Online-Buchungsportal in Sachsen rund 9000 Termine für eine Corona-Schutzimpfung vergeben worden.

Der Impfstoff kommt nur langsam in Sachsen an (Symbolbild).
Der Impfstoff kommt nur langsam in Sachsen an (Symbolbild).  © Marijan Murat/dpa

Die Anzahl der freien Termine hänge von dem verfügbaren Impfstoff ab, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Mittwoch mit.

Täglich stehen demnach rund 1500 Dosen für die 13 Impfzentren im Freistaat zur Verfügung. Das DRK verwies darauf, dass nur Termine vereinbart werden, wenn feststeht, ob und welcher Impfstoff an dem jeweiligen Impftag zur Verfügung steht.

Für die nächste Woche seien daher die meisten Termine vergeben, hieß es.

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In den vergangenen Tagen mussten sich sowohl das Gesundheitsministerium als auch das DRK für einen schleppenden Impfstart und Probleme mit dem Buchungsportal rechtfertigen - beide verteidigten wiederholt die sächsische Impfstrategie.

Am Dienstagabend wurde bekannt, dass die Telefonhotline später als geplant mit der Vergabe von Impfterminen startet.

Terminvergabe wohl erst ab Montag

Das DRK ging am Mittwoch davon aus, dass ab dem 18. Januar über die Hotline (0800-0899089) Termine gebucht werden können. Bisher werden über die Nummer lediglich Fragen zum Thema Impfen beantwortet.

Laut DRK wird derzeit an einer technischen Lösung gearbeitet - "eine Art Bypass" -, mit der täglich Impftermine nur für Nutzer der Hotline geblockt werden sollen.

Die Buchungshotline ist vor allem für Bürger gedacht, die das Onlineportal nicht nutzen können.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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