In drei Jahren Realität? Neuer Plan für einheitlichen Sachsentarif!

Dresden - Nur nicht den Glauben verlieren: Auf dem langen Weg zum einheitlichen Sachsentarif für den Öffentlichen Personennahverkehr ist jetzt ein Zwischenschritt gelungen. Selbst eine Zielmarke gibt es: 2023.
Ein Ticket für ganz Sachsen - in drei Jahren soll es soweit sein.
Ein Ticket für ganz Sachsen - in drei Jahren soll es soweit sein.  © imago images/Olaf Döring

Es stehen erste Eckpunkte fest, informierte der Verkehrsverbund Oberelbe. So soll der Tarif auch im sächsischen Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes gelten. 

Zudem würden viele Bahnlinien integriert, die zwar sächsische Ziele verbinden, jedoch Sachsen verlassen wie beispielsweise die Strecke Hoyerswerda – Leipzig, die durch Brandenburg führt. 

Die Grundidee des Tickets: ein einziger Fahrschein zwischen Zwickau und Zittau. Die Preise stehen noch nicht fest und sollen auch durch eine Marktuntersuchung kalkuliert werden, die demnächst beginnt.

Das Ticket ist seit vielen Jahren ein Versprechen von Verkehrsminister Martin Dulig (46, SPD). 

Bislang aber lagen die fünf Verkehrsverbünde mit ihren mächtigen Landräten an der Spitze quer zu Dulig. 

Martin Dulig (46, SPD).
Martin Dulig (46, SPD).  © Sebastian Kahnert/dpa
Wie groß die Differenzen sind, zeigt sich aktuell beim Bildungsticket, das - anders als geplant - nicht zum Start des neuen Schuljahres kommt (TAG24 berichtete). 

Titelfoto: imago images/Olaf Döring/Sebastian Kahnert/dpa

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