Kranke OB-Kandidatin Jähnigen: Sofortprogramm per Videoschalte

Dresden - Eva Jähnigen (56, Grüne) lässt sich von ihrer Corona-Infektion nicht ausbremsen.

Aus ihrem Wahlprogramm hat Eva Jähnigen (56, Grüne) 13 Punkte herausgesucht, die sie nach einem Wahlsieg sofort angehen will.
Aus ihrem Wahlprogramm hat Eva Jähnigen (56, Grüne) 13 Punkte herausgesucht, die sie nach einem Wahlsieg sofort angehen will.  © Petra Hornig

Am Mittwoch stellte die OB-Kandidatin der Grünen per Videoschalte die 13 Sofortmaßnahmen vor, die sie im Falle eines Wahlsiegs bis zum Jahresende umsetzen wolle.

"Auf diese Weise will ich dafür sorgen, dass die Versprechen aus dem Wahlkampf schon nach kurzer Zeit mit konkreten Maßnahmen umgesetzt werden", sagte Jähnigen.

Die Liste der Maßnahmen umfasst unter anderem einen Kassensturz und das Festlegen von Prioritäten für den nächsten Doppelhaushalt gemeinsam mit den Beigeordneten. Außerdem sollen alle städtischen Klimaschutzmaßnahmen beim OB gebündelt und eine Offensive für mehr Solaranlagen gestartet werden.

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Neben zahlreichen Konzepten zu den städtischen Kliniken, der Erinnerungskultur und der Finanzierung der Verkehrsbetriebe, die Jähnigen vorlegen oder in Auftrag geben will, gehören die Durchführung einer Integrationskonferenz und die Schaffung eines Vorbereitungs- und Mentoringprojektes für Frauen, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren wollen, zu den Aufgaben, die zuerst angegangen werden sollen.

Radweg soll auf der Großen Meißner Straße entstehen

Außerdem stehen die Einrichtung einer Stabsstelle für Bürgerbeteiligung und die Schaffung eines Radwegs auf der Großen Meißner Straße auf der To-do-Liste.

Ob Jähnigen diese abarbeiten darf, entscheiden die Dresdner am 12. Juni.

Titelfoto: Petra Hornig

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