Langsam wird's eng für die Briefwähler: So zählt Eure Stimme noch

Dresden - Dieser Urnengang bringt die Verwaltung ordentlich ins Schwitzen: Noch nie zuvor haben im Vorfeld einer OB-Wahl so viele Dresdner von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Und das Zeitfenster wird immer kleiner, um die entsprechenden Unterlagen zu versenden.

Mandy Kirchhof (47) nutzt den Postkasten am Rathaus-Haupteingang für die Briefwahl. Jede Stimme, die hier bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr, eingeworfen wird, zählt.
Mandy Kirchhof (47) nutzt den Postkasten am Rathaus-Haupteingang für die Briefwahl. Jede Stimme, die hier bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr, eingeworfen wird, zählt.  © Montage: Holm Helis (2)

"Nach wie vor gehen Anträge ein, die erst bearbeitet, kuvertiert und zugestellt werden müssen", sagte eine Rathaussprecherin auf Anfrage. "Zudem gibt es immer wieder Briefe, die der Postdienstleister nicht zustellen kann, weil beispielsweise kein Name am Briefkasten steht oder nach Umzug erst die neue Adresse ermittelt werden muss."

Besorgten Wählern gibt sie einen Tipp: Wer am heutigen Mittwoch in seinem Briefkasten noch immer keine Briefwahlunterlagen vorfindet, sollte das Bürgertelefon (0351/4881120) anwählen.

Alternativ dazu könne man das Briefwahlbüro (ab 9 Uhr geöffnet) an der Theaterstraße 11-13 (Raum 100) aufsuchen, um dort die Stimme abzugeben.

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Wer hingegen seine Wahlbriefunterlagen pünktlich erhalten hat, sollte diese bis spätestens Freitag zum regulären Leerungstermin des Briefkastens eingeworfen haben. Ebenso besteht die Möglichkeit, mit dem erhaltenen Wahlschein in einem beliebigen Urnenwahllokal zu wählen.

Insgesamt beantragten mehr als 106.000 Dresdner Briefwahlunterlagen. Deutlich mehr als vor sieben Jahren.

Mit Hilbert, Jähnigen und Co.: Das Sommerfest der Kandidaten

DDV-Mediengruppe-Geschäftsführer Carsten Dietmann (59, v.l.n.r.), Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (70, FDP) und OB Dirk Hilbert (50, FDP) beim 14. Sommerschwatz.
DDV-Mediengruppe-Geschäftsführer Carsten Dietmann (59, v.l.n.r.), Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (70, FDP) und OB Dirk Hilbert (50, FDP) beim 14. Sommerschwatz.  © Foto Koch

Erst "wahlkämpfen" und dann entspannt mit den Medien feiern - so hielt es OB Dirk Hilbert (50), der sich am Montagabend im Innenhof des Hotels Innside by Melia unter die Gäste des Sommerfestes des Dresdner Presseclubs mischte.

An seiner Seite: FDP-Parteifreund Wolfgang Kubicki (70). Auch OB-Kandidatin Eva Jähnigen (56, Grüne) ließ es sich nicht entgehen, mit den rund 130 Gästen des "14. Sommerschwatzes" ins Gespräch zu kommen.

Zwischen Sushi und Wein plaudert auch: Ulf Neuhaus (58, Präsident der Barkeeper Union), Sängerin Lidia Valenta (40), Jazztage-Veranstalter Kilian Forster (53) und MDR-Morgenmoderator Silvio Zschage (43).

Titelfoto: Montage: Holm Helis (2)

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