Letzte Ehre für Kurt Biedenkopf: 300 Gäste bei Abschiedsfeier in Dresdner Frauenkirche

Dresden - In der Dresdner Frauenkirche hat am Freitagmittag der offizielle Trauerstaatsakt für den früheren Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (†91) begonnen.

Blumenkränze schmücken während der Trauerfeier die Frauenkirche. Drei Wochen nach dem Tod von Kurt Biedenkopf (†91) nimmt Sachsen offiziell Abschied.
Blumenkränze schmücken während der Trauerfeier die Frauenkirche. Drei Wochen nach dem Tod von Kurt Biedenkopf (†91) nimmt Sachsen offiziell Abschied.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Rund 300 geladene Gäste gaben dem verstorbenen CDU-Politiker die letzte Ehre.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) würdigte den Politiker als Ideengeber und intellektuellen Vordenker.

"Mit Kurt Biedenkopf verabschieden wir heute einen der anregendsten, im besten Sinn einflussreichsten und originellsten Politiker, die unsere Republik gekannt hat."

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In Sachsen sei Biedenkopf mit seinen Fähigkeiten "der richtige Mann zur richtigen Zeit" gewesen, so Steinmeier.

Zu dem Trauerstaatsakt kamen auch Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60) sowie die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer (46, CDU) und Reiner Haseloff (67, CDU).

Ingrid Biedenkopf (90, 2.v.l.), Ehefrau von Kurt Biedenkopf, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) und seine Frau Elke Büdenbender (59, r.) sitzen zu Beginn des Trauerstaatsakts in der Frauenkirche.
Ingrid Biedenkopf (90, 2.v.l.), Ehefrau von Kurt Biedenkopf, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) und seine Frau Elke Büdenbender (59, r.) sitzen zu Beginn des Trauerstaatsakts in der Frauenkirche.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Unter den Trauergästen waren neben weiteren führenden Persönlichkeiten aus Politik, Religion, Wirtschaft und Kultur auch Familie und Freunde. Biedenkopfs Witwe Ingrid (90) wurde etwa vom Bundespräsidentenpaar begleitet.

Biedenkopf - der erste sächsische Ministerpräsident nach der Wiedergründung - war am 12. August im Alter von 91 Jahren in Dresden gestorben.

Er war von 1990 bis 2002 Regierungschef in Sachsen.

Er wurde auf Wunsch seiner Familie bereits im engsten Familienkreis beigesetzt.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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