Magere Beteiligung an Querdenken-Demo gegen Polizeigewalt

Dresden - Nach sachsenweiter Mobilisierung folgten nur etwas über 100 "Querdenker" dem Aufruf zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt.

Gerade mal etwas mehr als 100 "Querdenker" kamen zur Demonstration.
Gerade mal etwas mehr als 100 "Querdenker" kamen zur Demonstration.  © Steffen Füssel

Nachdem "Querdenken"-Kopf Marcus Fuchs (36) in der Pieschener Allee behauptete, dass es noch nie Gewalt vonseiten der Gruppierung gegeben hätte, scherte "Querdenker" Robin E. (38) aus dem beginnenden Zug aus, bedrohte zwei Journalisten.

"Wir haben ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet", so Polizeisprecher Marko Laske (47).

"Ein weiterer 68-jähriger Versammlungsteilnehmer wird sich wegen des Verstoßes gegen das Vermummungsverbot verantworten müssen, da er eine Schweißermaske trug."

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Außerdem hatte Anwalt Jens Lorek (56) einen Protestierer angezeigt, der den Demonstranten den Mittelfinger gezeigt hatte, er ist nun wegen Beleidigung dran.


Ein Demonstrierender scherte aus und bedrohte zwei Journalisten. Ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung wurde eingeleitet.
Ein Demonstrierender scherte aus und bedrohte zwei Journalisten. Ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung wurde eingeleitet.  © TAG24
Von Anwalt Jens Lorek (56) wurde ein Protestierender angezeigt, der der den Mittelfinger zeigte.
Von Anwalt Jens Lorek (56) wurde ein Protestierender angezeigt, der der den Mittelfinger zeigte.  © TAG24

Ansonsten blieb es auf der über neun Kilometer langen Demostrecke friedlich, Reden kamen größtenteils vom Band.

Titelfoto: Steffen Füssel

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