Nach dem Kuba-Ärger von Chemnitz: Kein Urlaubsverbot für Dresdens Rathaus-Bosse

Dresden - Der Kuba-Urlaub des Chemnitzer Gesundheitsamtsleiters Harald Uerlings (61) sorgt seit Tagen für Diskussionen in ganz Sachsen (TAG24 berichtete).

Das Dresdner Rathaus macht seinen Mitarbeitern keine Vorgaben, wo sie ihren Urlaub verbringen dürfen.
Das Dresdner Rathaus macht seinen Mitarbeitern keine Vorgaben, wo sie ihren Urlaub verbringen dürfen.  © Steffen Füssel

Während dessen Reise für die einen einfach nur unverständlich ist, verteidigen andere den Amts-Chef und gönnen ihm seinen Urlaub.

Fest steht: Rechtlich ist ihm nichts vorzuwerfen. Chemnitz ist deshalb kein Einzelfall. Auch im Dresdner Rathaus gelten für die Mitarbeiter keinerlei Urlaubsbeschränkungen.

"Auch im Notbetrieb gelten die üblichen Regelungen zum Urlaub. Das heißt, Beschäftigte können Urlaub in Anspruch nehmen oder sind sogar gehalten, dies zu tun, etwa um gezielt Resturlaub aus dem Vorjahr abzubauen", teilt das Rathaus auf TAG24-Anfrage mit.

Auslandsreisen sind dabei nicht verboten. Das gilt auch für Amtsleiter und Bürgermeister.

"Was der Beigeordnete oder Amtsleiter im Urlaub tut, ist Privatsache", heißt es aus dem Personalamt. Das Risiko, danach beispielsweise in Quarantäne zu müssen, liegt allerdings bei den Mitarbeitern selbst.

"Die rechtlichen Konsequenzen bei Ankunft im Urlaubsland oder bei der Rückkehr nach Deutschland gelten uneingeschränkt."

Titelfoto: Steffen Füssel

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