Rathaus füllt Topf für Soforthilfe in Dresden wieder auf!

Dresden - Dresden versucht, die Auswirkungen der Corona-Krise in den Griff zu bekommen.

Eigentlich sind die Büchereien geschlossen, jetzt wird aber per PostModern geliefert.
Eigentlich sind die Büchereien geschlossen, jetzt wird aber per PostModern geliefert.  © Städtische Bibliotheken Dresden

Die Schuldenfreiheit der Stadt sei laut OB Dirk Hilbert (48, FDP) dabei "noch nicht" in Gefahr. Auch zu einem möglichen Maskenzwang in Supermärkten äußerte sich der OB.

"Solche Verpflichtungen sind in Dresden noch ein Stück weg, wir werden möglicherweise in einigen Tagen darüber diskutieren müssen", so OB Hilbert. 

Aktuell halten sich die Dresdner jedoch zum überwiegenden Teil an Ausgangsbeschränkungen. "Wir erkennen keine direkten Sammelpunkte. Sobald wir die ausmachen, müssten wir einschreiten", so Hilbert weiter. Auch das Sperren ganzer Parkplätze sei denkbar.

Die 1000-Euro-Soforthilfe für betroffene Dresdner Unternehmen ist mittlerweile überzeichnet. Im Finanzausschuss soll nächste Woche Montag eine Erhöhung beschlossen werden.

Wichtig für Studenten: Die von der Stadt eigentlich abgeschaffte Umzugsbeihilfe (einmalig 150 Euro) wird ausgezahlt und kann weiter beantragt werden.

 Finanzbürgermeister Peter Lames (55, SPD) hatte gegen den entsprechenden Ratsbeschluss ursprünglich rechtliche Bedenken angemeldet. Die Verpflichtung zur persönlichen Abgabe der Anträge entfällt wegen der Corona-Einschränkungen.

Und: Die Städtischen Bibliotheken verleihen ab sofort per PostModern. Wer angemeldet ist, kann für 5 Euro Liefergebühr bis zu zehn Medien aus dem Bestand der Zentralbibliothek zu sich nach Hause liefern lassen. 

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Titelfoto: Städtische Bibliotheken Dresden

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