So macht die Stadt Hoffnung für die düsterste Straße am Wiener Platz

Dresden - In den letzten Jahren hat sich das einstige Wiener Loch ins Prager Carrée verwandelt. Auch die Drogen-Hochburg rund um den Wiener Platz wurde zumindest verdrängt. Eine Nebenstraße, eine der tristesten der Stadt, hat das Rathaus dabei bisher vergessen.

Stadtbezirksbeirat Lutz Hoffmann​​ (37) am künftigen "Grünen Bogen".
Stadtbezirksbeirat Lutz Hoffmann​​ (37) am künftigen "Grünen Bogen".  © Steffen Füssel

Während die "Prager" mittlerweile komplett herausgeputzt ist, passierte an der Nebenstraße entlang des Kugelhauses bis zum Tunneleingang "Wiener Platz" schlicht nichts. Das Rathaus selbst spricht vom "Dornröschenschlaf". 

CDU-Stadtbezirksbeirat Lutz Hoffmann (37) wird deutlicher: "Eine Tunnelbetriebsstation zu Fuße der beiden Hochhäuser wurde behelfsmäßig eingezäunt, um dem wilden Parken entgegenzuwirken. Bäume und Bänke fehlen. Die Aufenthaltsqualität ist schlecht."

Angeregt vom Stadtbezirksbeirat Altstadt, der Gelder für die Planung dazu gab, werkelt die Stadt jetzt am Freiraumkonzept "Grüner Bogen", der die Seitenstraße aufblühen lassen soll. 

Diese Straße befindet sich laut Stadtverwaltung nur im "Dornröschenschlaf".
Diese Straße befindet sich laut Stadtverwaltung nur im "Dornröschenschlaf".  © Steffen Füssel

Aktuell läuft dazu die Bürgerbeteiligung (Infos: dresden.de). 

Am 4. September ab 17 Uhr findet vor Ort ein Stadtspaziergang mit Landschaftsarchitekten und Stadtplanungsamt statt.

Titelfoto: Steffen Füssel

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