SPD setzt auf die freiwillige Sommerschule in Dresden

Dresden - In den Sommerferien in die Schule gehen? Per Eilantrag könnten ab nächster Woche Donnerstag 100.000 Euro für ein kommunales Sommerschulprogramm bereitstehen.

In Dresden könnte es eine "Sommerschule" unter anderem im Freibad geben.
In Dresden könnte es eine "Sommerschule" unter anderem im Freibad geben.  © dpa/Rolf Vennenbernd

Den Antrag dazu hat die SPD gestellt. Konkret sollen in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt, mit dem Bäderbetrieb und mit den Hochschulen "Sommerschulangebote" entwickelt werden.

Diese würden vor Ort in den Stadtteilen (vor allen Prohlis, Gorbitz, Johannstadt) stattfinden. Schulen könnten genutzt werden.

"Zum Beispiel könnte der ausgefallene Schwimmunterricht zumindest teilweise kompensiert werden", so SPD-Chefin Dana Frohwieser (43).

Denkbar wäre zudem eine Zusammenarbeit mit den kommunalen Museen, in denen aktuell noch Pädagogen in Kurzarbeit sind.

"Wir wollen zusätzliche Angebote schaffen, um die Corona-bedingten Unterschiede und Ausfälle zumindest abzufedern. Es geht dabei nicht um stures Pauken, sondern um außerschulisches Erleben und Lernen", so Frau Frohwieser.

SPD-Chefin Dana Frohwieser (43).
SPD-Chefin Dana Frohwieser (43).  © Steffen Füssel

Das Geld soll aus dem Budget von OB Dirk Hilbert (48, FDP) abgezweigt werden. Das letzte Wort hat der Rat.

Titelfoto: Steffen Füssel, dpa/Rolf Vennenbernd

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