Trotz Autoverbot: Jetzt gibt's doch Fördermillionen für die Augustusbrücke

Dresden - Seit April 2017 saniert die Stadt die Augustusbrücke. Ab Dezember sollen Bahnen, Fußgänger und Radler die Elbquerung wieder nutzen dürfen.

Die Fußwege der Augustusbrücke sind bereits fertig, der Rest folgt im Laufe des Jahres. Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) freut sich über die Fördergelder des Landes.
Die Fußwege der Augustusbrücke sind bereits fertig, der Rest folgt im Laufe des Jahres. Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne) freut sich über die Fördergelder des Landes.  © Montage: Petra Hornig, Ove Landgraf

Doch weil Autos zukünftig von der Brücke verbannt werden, standen 2,1 Millionen Euro an Fördergeldern vom Freistaat auf der Kippe.

Die werden eigentlich nur ausgereicht, wenn sich die Bedingungen für Autos nicht verschlechtern. Am gestrigen Dienstag dann Entwarnung.

Demnach reicht es dem Land, dass zukünftig Fußgänger, Radler und der ÖPNV deutlich besser vorankommen.

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Motorisierter Individualverkehr sei durch Einsatzfahrzeuge, Taxen und als Umleitungsstrecke weiter möglich. Zudem sind vor der Sanierung bereits nur wenige Autos über die Brücke gefahren.

Baubürgermeister Stephan Kühn (41, Grüne): "Wir werden jetzt umsetzen, was der Stadtrat beschlossen hat: eine autofreie Augustusbrücke. Ich danke dem Freistaat für die konstruktiven Gespräche, die Förderrecht und nachhaltige Stadtplanung in Übereinstimmung bringen konnten."

Titelfoto: Montage: Petra Hornig, Ove Landgraf

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