Wahlkampf gestartet: So will Eva Jähnigen OB von Dresden werden

Dresden - Eva Jähnigen (56, Grüne) will am 12. Juni Dresdens neue Oberbürgermeisterin werden. Am Freitag stellte sie ihr Wahlprogramm und ihre Kampagne vor.

Kreisverbandssprecher Klemens Schneider (31) zeigt ein Wahlplakat von Eva Jähnigen (56, Grüne).
Kreisverbandssprecher Klemens Schneider (31) zeigt ein Wahlplakat von Eva Jähnigen (56, Grüne).  © Petra Hornig

"Eva fürs Ganze" lautet der Titel. Der jetzigen Umweltbürgermeisterin geht es darin tatsächlich ums Ganze. Der Klimaschutz hat hohe Priorität und wird von Jähnigen zur "Chefinnensache" erklärt.

Ziel ist es, die Wirtschaft verstärkt mit ins Boot zu holen, beispielsweise beim Umbau von Wärme und Stromversorgung. Investiert werden soll in erneuerbare Energien und in ihre dezentrale Erzeugung. Jähnigen mahnt: "Wir stehen in einer angespannten geopolitischen Situation."

Weitere Themen sind eine sichere und umweltfreundliche Mobilität. Dafür will die Kandidatin unter anderem den "Maßnahmenstau im Radverkehr aufarbeiten". Bezahlbarer Wohnraum, Initiativen für Weltoffenheit, mehr Kunst im öffentlichen Raum, Verbesserung des Fachkräftemangels und die Digitalisierung der Verwaltung für mehr Transparenz sowie mehr Bürgerbeteiligung strebt Jähnigen außerdem an.

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Das Budget ihrer Kampagne beträgt 125.000 Euro. Ab dem 7. Mai werden mehr als 2000 Plakate der Grünen in der Stadt hängen.

Ob die Grünen gegen die Zulassung von OB Hilberts Kandidatur Widerspruch einlegen, ist noch offen: "Wir prüfen noch, wie wir damit umgehen", so Kreisverbandssprecher Klemens Schneider (31). Die Entscheidung fällt nächste Woche.

Titelfoto: Petra Hornig

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