Zoff um Parkgebühren-Erhöhung: Jetzt hat die FDP einen neuen Vorschlag!

Dresden - Der Streit um die Erhöhung der Parkgebühren in Dresden geht in eine neue Runde.

Wer künftig in Dresden parken will, muss mehr Geld einwerfen als bisher.
Wer künftig in Dresden parken will, muss mehr Geld einwerfen als bisher.  © Thomas Türpe

Dauerthema Parken. Wenn der Stadtrat am Donnerstag zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt, beschäftigen sich damit ganze 6 von 24 Tagesordnungspunkten. Das ist jeder vierte! Der für alle Autofahrer wohl wichtigste: die Erhöhung der Parkgebühren.

Hier liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch - und von der FDP kommt jetzt noch ein neuer.

Während sich Grüne, SPD, Linke und CDU auf eine Erhöhung der Parkgebühren von derzeit 1,50 Euro pro Stunde in der Innenstadt auf 2,40 Euro geeinigt haben und der Preis des Tagestickets von 6 auf 12 Euro steigen soll, will die FDP eine geringere Erhöhung.

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Die sieht eine Steigerung auf 2,10 Euro für die Stunde und 10 Euro für den Tag vor, und das auch nicht sofort.

Stattdessen sollen die neuen Preise erst in Kraft treten, wenn die Pandemie mit all ihren Einschränkungen vorbei ist.

"Wir wollen die Erhöhung erst, wenn der Laden wieder läuft. Wann auch immer das ist", sagt FDP-Fraktionschef Holger Zastrow (52). Jetzt die Parkgebühren zu erhöhen sei ein "Signal der Abgehobenheit".

Die von den anderen Fraktionen angestrebte Befreiung von den Gebühren für E-Autos lehnt die FDP ebenso ab wie der Erweiterung der teuren Parkzone 1 auf die Äußere Neustadt. Egal welche Variante eine Mehrheit findet: Für Autofahrer wird es teurer.

Titelfoto: Thomas Türpe

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