Polizei verhindert gewaltsame Auseinandersetzung bei Pegida

Dresden - Bei einer Pegida-Veranstaltung in Dresden hat die Polizei am Pfingstmontag nur unter Einsatz von "unmittelbarem Zwang" eine gewalttätige Auseinandersetzung mit Gegendemonstranten verhindern können. 

Polizisten bei einer Pegida-Demostration.
Polizisten bei einer Pegida-Demostration.

Einige Hundert Menschen hätten unter dem Motto "Gemeinsam für Bürgerrechte" in der sächsischen Hauptstadt demonstriert, teilte die Polizei am Montag mit. 

Die islam- und ausländerfeindliche Bewegung Pegida ruft regelmäßig zum Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf.

Eine deutlich kleinere Zahl Gegendemonstranten habe mehrfach versucht, die Pegida-Veranstaltung zu stören. 

Ihr Protest unter dem Motto "Nationalismus raus aus den Köpfen" war in Hör- und Sichtweite des Pegida-Aufzugs genehmigt worden. 


Die Polizei leitete zwei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und wegen Beleidigung ein. Beide Tatverdächtige seien offenbar Teilnehmer der Versammlung "Gemeinsam für Bürgerrechte", hieß es.

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