"Querdenken"-Demo in Dresden: Fast doppelt so viele Polizisten wie Corona-Leugner vor Ort

Dresden - Am Montagabend fand mal wieder eine kleine Demo von "Querdenkern" in Dresden statt. Allzu viele Corona-Leugner waren aber nicht gekommen.

Dieses Bild stammt von einer "Querdenker"-Demo aus dem März - doch auch Mitte Juni ziehen die Corona-Leugner immer noch regelmäßig durch Dresden.
Dieses Bild stammt von einer "Querdenker"-Demo aus dem März - doch auch Mitte Juni ziehen die Corona-Leugner immer noch regelmäßig durch Dresden.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Laut einem Bericht der Dresdner Polizeidirektion begann die Auftaktkundgebung gegen 18 Uhr auf dem Altmarkt.

Von dort aus zogen "bis zu 70 Personen" in einem Protest-Marsch durch die Stadt. Ihr Weg führte über den Neumarkt, den Postplatz, den Dippoldiswalder Platz, den Georgplatz und den Pirnaischen Platz, ehe die Gruppe wieder zum Altmarkt zurückkehrte.

Dort löste sich die Versammlung um circa 19.45 Uhr wieder auf und die Demo war beendet.

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Laut Polizei waren insgesamt 121 Beamte der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei im Einsatz - auf beinahe jeden einzelnen Teilnehmer des "Querdenker"-Zugs kamen also zwei Ordnungshüter.

Ein wenig Probleme gab es auch: Ein 65-jähriger Mann weigerte sich seine Maske zu tragen. Deshalb musste er von der Demonstration ausgeschlossen werden und kassierte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung.

Während der knapp zweistündigen Veranstaltung kam es im Innenstadtbereich außerdem zu einigen Verkehrsbehinderungen.

Erst am Samstag hatten die "Querdenker" zuletzt in Dresden demonstriert. Auch da kamen nur knapp 100 Teilnehmer.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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