Rathaus im Corona-Notbetrieb: Konferenzen im Ruckel-Modus

Dresden - Ab Dienstag arbeitet die Stadtverwaltung Dresden wieder im Corona-Notbetrieb. Termine vor Ort gibt es nur noch für "unabweisbare Angelegenheiten". Wer kann, arbeitet von zu Hause. Das Video-System der Stadt ist diesem Ansturm bereits jetzt nicht gewachsen.

Überlastung: Im Rathaus flackern die Videobilder.
Überlastung: Im Rathaus flackern die Videobilder.  © 123rf.com/d8nn

In der vergangenen Woche nutzten 8000 Rathaus-Mitarbeiter bei insgesamt 2000 Online-Konferenzen das rathausinterne System "meet.dresden.de".

Zu viele für den momentanen Ausbaustand: "Aufgrund der aktuell sehr hohen Auslastung tritt bei Videokonferenzen verstärkt ein Ausblenden oder Flackern der Videobilder auf", heißt es in einer internen Mitteilung.

Das Abschalten einzelner Videobilder sei demnach "eine Grundfunktion, um die Gesamtstabilität zu garantieren". Das System blende Bilder aus, damit weiterhin zumindest eingeschränkt gearbeitet werden kann.

Der Ärger auf den Rathaus-Fluren ist vor allem vor dem Hintergrund dennoch groß, dass Dresden beim Thema "E-Akte" und "E-Zusammenarbeit" eigentlich als Pilot-Standort gelten möchte.

Titelfoto: 123rf.com/d8nn

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