Rauchwolke in Radeberg: Feuerwehr muss riesigen Holzhaufen löschen

Radeberg - Großeinsatz der Feuerwehr am heutigen Sonntag in Radeberg.

Der Haufen musste auseinandergezogen werden, um alle Glutnester zu löschen.
Der Haufen musste auseinandergezogen werden, um alle Glutnester zu löschen.  © Roland Halkasch

Nach ersten Informationen fing es gegen 5.30 Uhr auf dem ehemaligen Gelände des Küchenherstellers Eschebach auf der Bahnhofstraße mit brennen an.

Die alarmierten Kameraden mussten einen Holzhaufen löschen, der lichterloh in Flammen stand. Es war eine riesige Rauchwolke in Radeberg und der näheren Umgebung zu sehen.

Die Löscharbeiten gestalten sich indes nicht ganz so einfach, da der Haufen auseinandergezogen werden musste, um auch die letzten Glutnester zu löschen. Das THW unterstützte die Feuerwehr. 

Warum auf dem Gelände ein Feuer entfachte, muss nun geklärt werden.

Gut möglich, dass es sich um Brandstiftung handelt. Die Polizei ermittelt. 

Update, 15.45 Uhr: Brand dauert weiter an

Die Kameraden der Feuerwehr befinden sich auch am Nachmittag im Einsatz, um letzte Glutnester zu löschen.
Die Kameraden der Feuerwehr befinden sich auch am Nachmittag im Einsatz, um letzte Glutnester zu löschen.  © xcitepress

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, soll das Feuer bereits um 4.50 Uhr entfacht sein. 

Die Löscharbeiten sollen laut den Beamten noch "einige Stunden" andauern. Die Feuerwehrleute bekommen weiterhin Unterstützung vom Technischen Hilfswerk. 

In der Radeberger Innenstadt sollen "einige Straßen voll gesperrt" sein, um die Löscharbeiten reibungslos zu ermöglichen, wie ein Polizeisprecher weiter mitteilte. Um welche es sich konkret handelt und wie lange die Sperrungen andauern, ließ er offen.

Es steht noch immer nicht fest, wie es zu dem Brand kam.

Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, damit durch die starke Rauchentwicklung keine körperlichen Schäden auftreten.

Titelfoto: xcitepress

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