"Respekt durch Rücksicht": Dresdner Polizei will Radverkehr sicherer machen

Dresden - Die Polizei will den Radverkehr in Dresden sicherer machen und dafür verstärkt kontrollieren. Am 4. Mai soll die Aktion "Respekt durch Rücksicht" beginnen.

In Dresden gibt es ohnehin viele Fahrradunfälle, mit den steigenden Temperaturen im Frühling dürfte die Zahl der Unglücke noch weiter ansteigen.
In Dresden gibt es ohnehin viele Fahrradunfälle, mit den steigenden Temperaturen im Frühling dürfte die Zahl der Unglücke noch weiter ansteigen.  © LESIK OLEKSANDR/123rf

Wie die Polizei am Montag mitteilte, sind bei der Aktion auch die Bürger gefragt. Sie sollen Vorschläge machen, an welchen Straßen und Ecken der Stadt kontrolliert werden soll.

In dem extra für "Respekt durch Rücksicht" freigeschalteten Bürgerportal können bis zum 12. Juni entsprechende Hinweise gegeben werden. Kriterien sind etwa Seitenabstand, Ampeln und Ablenkung durch Handys.

Im vergangenen Jahr sind über das Portal fast 3200 Hinweise eingegangen. Damit ließen sich im besten Fall Gefahrenstellen identifizieren, bevor es dort zu Unfällen komme, so der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, Gerald Baier.

Es gebe nach wie vor zahlreiche Radunfälle in Dresden. Vor allem mit steigenden Temperaturen seien wieder mehr Radfahrer unterwegs. Verursacht werden die Unfälle von verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

"Umso wichtiger ist es uns, den kompletten Verkehr, also Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer, im Blick zu haben", so Baier.

Titelfoto: LESIK OLEKSANDR/123rf

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