Sachsen verschärft Corona-Maßnahmen an Weihnachten

Dresden - Wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen müssen die Menschen in Sachsen das Weihnachtsfest mit deutlichen Einschränkungen feiern.

Sachsen verschärft an den Weihnachtsfeiertagen noch einmal die Corona-Maßnahmen.
Sachsen verschärft an den Weihnachtsfeiertagen noch einmal die Corona-Maßnahmen.  © Sebastian Kahnert/dpa

War bisher geplant, dass sich über die Weihnachtsfeiertage zehn Menschen treffen konnten, dürfen nun vom 24. bis zum 26. Dezember lediglich vier weitere Personen aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis zum eigenen Haushalt hinzukommen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

"Ich wünsche mir, dass die Menschen damit verantwortungsvoll umgehen. Und dass sie ein Einsehen haben und auf Besuche so weit wie möglich verzichten - auch wenn sie theoretisch möglich wären", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).

Der Verzicht und der Abstand seien im Moment noch die wirkungsvollste Waffe gegen das Virus. "Also lieber Weihnachten 2020 auf Kontakte im Familienkreis verzichten, damit 2021 wieder alle beisammen sein können."

Zudem gelten nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet, dass die Wohnung zwischen 22 und 6 Uhr nur mit einem triftigen Grund verlassen werden darf. Zu diesen Gründen zählen Arbeit, Lieferverkehr, Pflege und Sterbebegleitung.

Zudem gilt dort die Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wo sich Menschen begegnen, außerdem ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. An Heiligabend und in der Silvesternacht gilt die Ausgangssperre nicht. An den Weihnachtstagen gilt die Teilnahme an einem Gottesdienst auch als triftiger Grund.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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