Sachsen will Schulbetrieb ab Mitte April ermöglichen

Dresden - Sachsen will die Schulen ab dem 12. April wieder öffnen.

Sachsens Kultusminister, Christian Piwarz (45, CDU), macht Hoffnung auf Präsenzunterricht ab Mitte April.
Sachsens Kultusminister, Christian Piwarz (45, CDU), macht Hoffnung auf Präsenzunterricht ab Mitte April.  © Robert Michael/dpa

Die Bedingungen für Präsenzunterricht werden derzeit diskutiert, sagte Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) bei einer Videokonferenz der Regierung am Dienstagabend.

Dabei sollen die für Lehrer und Schuler aller Schularten zwei Mal in der Woche vorgesehenen Tests helfen. "Dafür brauchen wir jeweils 1,2 Millionen Schnelltests, an der Beschaffung arbeiten wir."

Piwarz sprach von einer Übergangslösung, bis man beim Impfen weiter und die Schulen dadurch sicher seien. Impfstoff werde wohl bis Mai "nicht so zur Verfügung stehen wie wir es brauchen", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).

Laut Piwarz kommt es auch auf die Einhaltung der anderen Schutzmaßnahmen wie Maske und Abstand in den Schulen an, um flächendeckende Schließungen zu vermeiden.

Der Chef der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald, verwies auf die im Unterschied zu Ende 2020 höhere Infektionsdynamik. Die Inzidenz verdoppele sich innerhalb von zwei Wochen, das Durchschnittsalter der Corona-Patienten auf Stationen liege aktuell bei 58 Jahren.

Nach seinen Angaben haben sich bisher sechs Prozent der sächsischen Bevölkerung mit Corona infiziert - und jeder 500. Sachse sei mit der Erkrankung gestorben.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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