Sächsische Brauereien verkaufen in der Corona-Krise weniger Bier

Dresden - Sachsens Brauereien kämpfen in der Corona-Krise mit Absatzverlusten. Wie der Sächsische Brauerbund am Donnerstag mitteilte, stellten sich die Zahlen zu Beginn des Jahres 2021 "dramatisch schlechter" dar als noch im Vorjahr.

Sachsens Bierbrauer hoffen auf baldige Lockerungen in der Gastronomie und die Möglichkeit auf ein kühles Blondes im sommerlichen Biergarten.
Sachsens Bierbrauer hoffen auf baldige Lockerungen in der Gastronomie und die Möglichkeit auf ein kühles Blondes im sommerlichen Biergarten.  © Tom Weller/dpa

So lag die Menge des verkauften Bieres im Januar 27 Prozent unter dem Wert des Vorjahres, im Februar waren es 16 Prozent.

Besonders kleinere Brauereien, die ihr Fassbier an die Gastronomie verkaufen, seien zunehmend von dem anhaltenden Lockdown betroffen.

Kneipen, Restaurants und Clubs gehören für die Brauereien zu den wichtigsten Abnehmern.

Im gesamten vergangenen Jahr verbuchten die sächsischen Brauereien vier Prozent weniger Absatz als im Jahr zuvor.

Das Minus fiel laut Geschäftsführerin Barbara Sarx-Lohse geringer aus als in anderen Bundesländern. Die Brauereien seien damit verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen.

"Aufgrund des guten Wetters lief die Außengastronomie gut und es gab einen Anstieg des Flaschenbierverkaufes", so Sarx-Lohse.

Die Brauereien stünden nun in den Startlöchern für die Nach-Corona-Zeit, hieß es. Zwar müssten die Biergärten zum Tag des Bieres am 23. April noch geschlossen bleiben, aber die Hoffnung auf ein "kühles Bier im sommerlichen Biergarten" bleibe.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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