Scharfe Kritik an OB Dirk Hilberts "Kulturinsel"-Plan für Dresden

Dresden - Für eine halbe Million Euro will OB Dirk Hilbert (48, FDP) Dresden diesen Sommer in ein Kulturparadies verwandeln. In der Innenstadt sollen auf kleinen "Kulturinseln" Künstler spielen. Doch es gibt heftige Kritik.

OB Dirk Hil­bert (48, FDP) sieht sich Kritik ausgesetzt.
OB Dirk Hil­bert (48, FDP) sieht sich Kritik ausgesetzt.  © Steffen Füssel

Zumindest einige Fraktionen verweigern dem OB die Gefolgschaft. Um überhaupt noch am Donnerstag im Stadtrat entscheiden zu können, wurde für den heutigen Montag eilig eine Sondersitzung des Kulturausschusses eingerichtet. 

Ärger gibt es zum einen, weil die "Kulturinseln" unter anderem von Hilbert-Kumpel Frank Schröder (51, Agentur Schröder) durchgeführt werden. 

Die Linke spricht von einer "pseudo-großzügigen Selbstinszenierung auf dem Rücken der Kultur". 

Lin­ken-Rä­tin Anja Apel (60) ist nicht überzeugt.
Lin­ken-Rä­tin Anja Apel (60) ist nicht überzeugt.  © Stef­fen Füs­sel

Rätin Anja Apel (60): "Mit den vorgeschlagenen 500.000 Euro könnte das Societaetstheater fünf Jahre lang jährlich jeweils zehn bis zwölf Inszenierungen entstehen lassen."

Titelfoto: Steffen Füssel

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