"Selbstbedienung" der kriminellen Art: Knast für den Schrecken von Reick

Dresden - Er war der treuste Kunde im Kaufland in der Reicker Straße in Dresden.

Der Schrecken von Reick, Sven S. (41), muss jetzt hinter Gitter.
Der Schrecken von Reick, Sven S. (41), muss jetzt hinter Gitter.  © privat

Ob Kaffee, Shampoo, Alkohol oder Parfüm: Wenn Sven S. (41) etwas brauchte, besuchte er die Filiale. 

Dass er nun ins Gefängnis muss, dürfte im Supermarkt für Erleichterung sorgen, denn bezahlen wollte der treue Kunde nie.

"Ich streite das alles nicht ab, aber erinnere mich auch nicht", erklärte Sven zu seinen acht Anklagen am Prozessauftakt. 

"Ich wollte ja schon mal aufhören mit den Drogen, hatte aber einen Rückfall." Schon seit frühen Jahren nahm der gebürtige Brandenburger alle möglichen Substanzen. Dabei wurde er dann auch rabiat: Bei der Heilsarmee schlug er eine Frau, spuckte ihr ins Gesicht. 

Auch Palucca-Schüler attackierte er in der Nähe ihrer Schule mit einem Messer. Dafür verurteilte ihn das Landgericht gestern zu zwei Jahren und drei Monaten Haft. 

Allerdings steckt hier bereits ein vorheriges Urteil von einem Jahr und fünf Monaten drin.

Titelfoto: privat

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