Frey weiterhin SemperOpernball-Chef: Erste Unternehmer ziehen sich zurück!

Dresden - Erneuerung, Transparenz, Umstrukturierung - das alles versprach der SemperOpernball-Verein nach dem Eklat des diesjährigen Balls um die heftig umstrittene Ordensvergabe an Ägyptens Präsident El-Sisi. Der 15. SemperOpernball drohte zu scheitern. Dutzende Promis sagten ihre Teilnahme ab. Nun gibt es schon die erste Absage für 2021.

Alter und neuer SemperOpernball-Chef: Hans-Joachim Frey.
Alter und neuer SemperOpernball-Chef: Hans-Joachim Frey.  © dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Die Dresdner IT-Unternehmerin Viola Klein kehrt dem Ball den Rücken - und mit ihr 22 hochrangige Wirtschaftsbosse aus ganz Deutschland. "Seit dem ersten SemperOpernball habe ich jeweils zwei Tische reserviert und Geschäftspartner eingeladen. Nur die Ordensverleihung an Putin habe ich boykottiert." 

Wegen der Preisverleihung an Ägyptens Machthaber forderte Viola Klein unter Androhung ihres Fernbleibens den Rücktritt von Ballchef Hans-Joachim Frey.

Doch Frey bleibt im Amt!

Auf seiner Jahreshauptversammlung in Dresden wurde Frey als künstlerischer Leiter und 1. Vorsitzender des Vereins bestätigt. Zum Vorstand gehören neben ihm: Juwelier Georg Leicht, Trixi Steiner, Schatzmeister Rainer Naseband. 

Neu im Gremium: Rechtsanwalt Eberhard Reetz als juristischer Vorstand und Steuerberater Ernst Kötter als steuerrechtlicher Vorstand. 

Ex-Konzertveranstalter Bernd Aust berät den Vorstand. Er gehört neben Frey, Steiner und Leicht zum Sprecher-Quartett, das den Vorstand nach außen vertritt. 

Ein noch zu gründendes Kuratorium soll den Verein bei der strategischen Ausrichtung des Balls und Entscheidungen beraten.

Wehrt sich entschieden gegen die WIederwahl: Viola Klein.
Wehrt sich entschieden gegen die WIederwahl: Viola Klein.  © Norbert Neumann

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