Sirenen-Alarm in ganz Dresden! Was war da los?

Dresden - Um Punkt 15 Uhr ertönten in Dresden die Warnsirenen! Gab es einen Notfall, was war da los? TAG24 klärt auf.

Am Mittwochnachmittag war auf einmal Alarm in Dresden zu hören! (Archivbild)
Am Mittwochnachmittag war auf einmal Alarm in Dresden zu hören! (Archivbild)  © Ove Landgraf

Für zwölf Sekunden dürften alle Dresdnerinnen und Dresdner am heutigen Mittwoch einen kleinen Schreck bekommen haben. Denn um 15 Uhr gaben auf einmal 210 elektronische Sirenen in der gesamten Stadt einen Warnton von sich!

Aber keine Sorge: Dabei handelte es sich um keinen echten Katastrophenalarm. Wie die Stadt Dresden in einer Pressemitteilung erklärt, war es lediglich ein Test der technischen Warnanlagen.

Denn der 13. Oktober ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung. Deshalb ertönten mal wieder sämtliche Sirenen in der sächsischen Landeshauptstadt, um sicherzustellen, dass das Warnsystem in einem tatsächlichen Notfall auch einwandfrei funktioniert.

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Man muss sich also in doppelter Hinsicht keine Sorgen machen: Erstens gab es am heutigen Mittwoch keinen Grund zur Panik, denn es war nur ein Probealarm, zweitens funktionieren die Sirenen in der Stadt offensichtlich, sodass Dresden für einen potenziellen Ernstfall bestens gewappnet ist.

Termin für den nächsten Probealarm in Dresden steht schon fest

Auch in Sachsen (wie hier am Krippenbach in der Sächsischen Schweiz) gab es im Sommer Hochwasser. Genau für solche Notfälle werden die Sirenen getestet.
Auch in Sachsen (wie hier am Krippenbach in der Sächsischen Schweiz) gab es im Sommer Hochwasser. Genau für solche Notfälle werden die Sirenen getestet.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Solche Tests werden regelmäßig durchgeführt, und zwar viermal pro Jahr. An jedem zweiten Mittwoch eines neuen Quartals kontrolliert das städtische Brand- und Katastrophenschutzamt damit die Alarmanlagen.

Für den nächsten Test gibt es dementsprechend auch schon einen Termin: Am Mittwoch, dem 12. Januar 2022 soll abermals um 15 Uhr ein Probealarm zu hören sein.

Laut dem Dresdner Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel ist so ein Sirenenwarnsystem extrem wichtig für den Bevölkerungsschutz. Die Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch in Teilen Sachsens hätten im Sommer einmal mehr gezeigt, "dass es immer wieder zu Ereignissen kommt, die eine rasche Warnung und umfassende Information der Bevölkerung erfordern".

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"Mit dem Hochwasser 2002 haben wir Dresdner eine solche Katastrophe am eigenen Leib gespürt", so Sittel.

Seitdem wurden die 210 elektronischen Sirenen in der Stadt installiert. Damit verfügt Dresden heute über eines der modernsten Warnsysteme in ganz Deutschland.

Titelfoto: Ove Landgraf

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