Spezialbau: Was sind das für hängende Gerüste an der Albertbrücke?

Dresden - Normalerweise wachsen Baugerüste von unten nach oben. An der Albertbrücke in Dresden ist es derzeit andersrum.

Vom gelben Brückenuntersichtgerät aus bauen die Mitarbeiter das Gerüst.
Vom gelben Brückenuntersichtgerät aus bauen die Mitarbeiter das Gerüst.  © Petra Hornig

Dort baut eine Spezialfirma, die Gemeinhardt Service GmbH aus dem sächsischen Roßwein, ein Gerüst auf, damit die Bogenunterseiten saniert werden können. Was kompliziert klingt, sei für die Experten keine Schwierigkeit, sagt Projektleiter Dirk May.

Für den Bau des Gerüsts wird zunächst das sogenannte Brückenuntersichtgerät positioniert, das aktuell auf einem der Gehwege steht. Deshalb ist auch eine Fahrspur gesperrt.

Mit dieser Art Hebebühne kommen die Arbeiter unter die Brücke (aktuell unter Bogen 7), wo sie viele kleine Löcher bohren, an denen dann das tonnenschwere Gerüst verankert wird.

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Wenn das Anfang März fertig ist, können darauf die Arbeiter stehen und mit der eigentlichen Sanierung beginnen. Wenn die abgeschlossen ist, wird das ganze Prozedere an Bogen 8 wiederholt.

Rene Martschinsky (38, l.) und Martin Schinnerl (39) von der Firma Gemeinhardt Service verankern das Gerüst in der Albertbrücke.
Rene Martschinsky (38, l.) und Martin Schinnerl (39) von der Firma Gemeinhardt Service verankern das Gerüst in der Albertbrücke.  © Petra Hornig

Im September soll dann alles fertig und die Sanierung der Albertbrücke acht Jahre nach ihrem Beginn abgeschlossen sein.

Titelfoto: Petra Hornig

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