HCE-Coach Göde fordert: "Müssen jetzt eine Schippe drauflegen!"

Dresden - Außer Spesen nix gewesen. Da reiste der HC Elbflorenz zum Spiel beim TuS Fürstenfeldbruck extra einen Tag eher an, um bestmögliche Bedingungen zu schaffen. 

Mindaugas Dumcius (l.) wird hier von Fürstenfeldbrucks Tobias Prestele gestoppt.
Mindaugas Dumcius (l.) wird hier von Fürstenfeldbrucks Tobias Prestele gestoppt.  © Wolfgang Fehrmann

Doch was sprang dabei heraus? Eine ärgerliche Niederlage. Die Dresdner Zweitliga-Handballer verloren beim Schlusslicht mit 30:33 (13:15).

Der Gastgeber feierte damit nach fünf Niederlagen die ersten Punkte in der Saison 2020/21. Für die Gäste endete nach fünf Zählern aus den ersten drei Auswärtsspielen eine positive Serie.

Der HCE lag nach 15 Minuten mit 3:10 hinten. "Wir haben gewusst, dass Fürstenfeldbruck auf dem Feld Hektik verbreitet. Trotzdem haben wir uns davon anstecken lassen", sagte Chefcoach Rico Göde. 

Doch seine Männer, die in dieser Phase zu viele Fehler gemacht hatten und neun Minuten ohne Torerfolg geblieben waren, fingen sich danach und kämpften sich bis zur Pause auf 13:15 heran.

Angeführt von Arseniy Buschmann sorgten die Dresdner nach dem Seitenwechsel für Druck, gingen 17:16 in Führung und hatten in der 44. Minute mit 20:19 auch noch knapp die Nase vorn. 

"Aber dann haben wir es in der Abwehr nicht mehr hinbekommen", war Göde nach dem 30:33, der zweiten Niederlage in Folge, deutlich angefressen. 

HCE-Chefcoach Rico Göde war nach der 30:33-Pleite bei Schlusslicht FFB mächtig angefressen.
HCE-Chefcoach Rico Göde war nach der 30:33-Pleite bei Schlusslicht FFB mächtig angefressen.  © Wolfgang Fehrmann

Der Chefcoach redet nicht um den heißen Brei herum: "Wir haben einen Schritt zurückgemacht. Am Mittwoch daheim gegen Großwallstadt müssen wir eine Schippe drauflegen, um den ersten Heimsieg zu holen."

Titelfoto: Wolfgang Fehrmann

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