HC Elbflorenz kassiert erneut 33 Gegentore und 3. Pleite in Folge! Beim HCE brennt der Baum

Dresden - Der erste Advent ist noch zehn Tage hin, doch beim Handball-Zweitligisten HC Elbflorenz brennt jetzt schon der Baum!

Sebastian Greß erzielte sieben Feldtore. Die Pappkameraden auf den Rängen "sahen zu".
Sebastian Greß erzielte sieben Feldtore. Die Pappkameraden auf den Rängen "sahen zu".  © Lutz Hentschel

Die Mannschaft von Chefcoach Rico Göde verlor in eigener Halle das Geisterspiel gegen Aufsteiger TV Großwallstadt mit 30:33 (14:17).

Es war die dritte Niederlage in Folge. Nur ein Pünktchen steht aus den letzten vier Spielen zu Buche.

Bis auf 77 Pappkameraden und etwa 40 Offizielle war nichts los auf den Rängen der BallsportARENA. Und das am Tag der offenen Tür.

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Zu dem hatte jedenfalls die Abwehr des HCE eingeladen. 17 Gegentore kassierten die Gastgeber allein in der ersten Hälfte.

Sechs Mal hatte bis dahin Großwallstadts Marko Matijasevic aus dem Rückraum getroffen.

Göde rang nach dem Spiel konsterniert um Worte: "Wir zucken da bei allem, was unwichtig ist, aber wir sind nicht da, wenn es darauf ankommt. Wir hatten keinen Zugriff. Es ist die Abwehr, es ist die Abwehr."

Die Spieler aus Großwallstadt tanzten nach dem Auswärtssieg im Kreis, Dresdens Marek Vanco zieht sich frustriert das Trikot vors Gesicht.
Die Spieler aus Großwallstadt tanzten nach dem Auswärtssieg im Kreis, Dresdens Marek Vanco zieht sich frustriert das Trikot vors Gesicht.  © Lutz Hentschel

HCE-Spieler Nils Kretschmer sah kurz vor Schluss die Rote Karte

Nils Kretschmer versucht Savvas Savvas (7 Tore) zu stoppen. Kretschmer musste kurz vor Schluss mit Rot vom Feld.
Nils Kretschmer versucht Savvas Savvas (7 Tore) zu stoppen. Kretschmer musste kurz vor Schluss mit Rot vom Feld.  © Lutz Hentschel

Ja, der HC Elbflorenz mausert sich mal wieder zur Schießbude. "Wir haben zum dritten Mal in dieser Saison 33 Gegentore kassiert", sagte Vize-Kapitän Sebastian Greß.

Und legte nach: "Abwehrarbeit ist eine Frage der Einstellung."

Nach der Pause kam das Göde-Team besser in die Partie, führte Mitte der zweiten Halbzeit 23:21 und in der 53. Minute 28:27, aber es reichte nicht zum ersten Heimsieg.

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"Als die Partie zu kippen drohte, waren wir mental stark", freute sich Gästetrainer Ralf Bader. Als Savvas Savvas das 32:30 für Großwallstadt erzielte, war die Partie gelaufen.

50 Sekunden zuvor war der Grieche im Zweikampf mit Nils Kretschmer theatralisch zu Boden gegangen. Kretschmer musste mit Rot vom Feld.

Schon am Samstag muss der HCE erneut ran - beim Spitzenteam ASV Hamm-Westfalen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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