HC Elbflorenz um Vize-Kapitän Greß gefrustet: "Schaufeln uns selbst ein Loch"

Dresden - Der Frust beim HC Elbflorenz sitzt tief. "Wir schaufeln uns selbst ein Loch", schüttelte Vize-Kapitän Sebastian Greß (25) nach dem 30:33 daheim gegen Aufsteiger TV Großwallstadt den Kopf.

HCE-Chefcoach Rico Göde (38) war gezeichnet von der Niederlage.
HCE-Chefcoach Rico Göde (38) war gezeichnet von der Niederlage.  © Lutz Hentschel

"Wir machen es in der Abwehr genau so, wie wir es nicht machen sollen."

Die Saison hatte mit zwei Siegen und einem Remis aus drei Auswärtspartien erfreulich begonnen. Wobei schon beim 33:33 in Hüttenberg ein Punkt verschenkt wurde.

Aber danach folgten drei unnötige, bittere Niederlagen. Dass zuletzt jeweils 30:33 gegen zwei Aufsteiger (Fürstenfeldbruck und Großwallstadt) verloren wurde, macht den plötzlichen Absturz noch deutlicher.

In der Abwehr läuft (zu) viel gegen den Baum, was nicht allein am Ausfall von Philip Jungemann (23) (Fußverletzung) festzumachen ist.

"Wir müssen etwas finden, um wieder zu unserer Leistung vom Saisonbeginn zurückzukehren", sagt Greß. Was das genau ist, konnte der beste Werfer des HCE (40 Tore) aber auch nicht erklären.

Greß formuliert: "Wir wissen, wir können es besser. Wir müssen es halt auch machen."

Drei Dresdner Spieler stehen um Großwallstadts Marko Matijasevic (am Boden) herum, der 9 Treffer erzielte.
Drei Dresdner Spieler stehen um Großwallstadts Marko Matijasevic (am Boden) herum, der 9 Treffer erzielte.  © Lutz Hentschel

Cheftrainer Rico Göde (38) sagte vor dem Spiel am Samstag in Hamm: "Wir müssen jetzt hinten was anrühren. Ich bin überzeugt, dass wir uns in Hamm besser präsentieren werden."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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