Tag des Friedhofs: Dresdner Begräbnisstätten laden zum Bummeln ein

Dresden - Heute ist bundesweiter "Tag des Friedhofs". Unter dem Motto "Natürlich erinnern" öffnen auch zehn Dresdner Friedhöfe ihre Tore, um Besuchern einen ganz neuen Blick auf die Ruhestätten ihrer Stadt zu gewähren – und zwar mit Musik, Gesprächsrunden und Führungen.

Friedhofsverwalterin Lara Schink (31) führt heute über den Annenfriedhof.
Friedhofsverwalterin Lara Schink (31) führt heute über den Annenfriedhof.  © Eric Münch

"Unsere Friedhöfe sind viel mehr als Begräbnisplätze. Sie sind 'lebendige Orte' - Orte zum Leben, denn sie bieten Raum für Erinnerung und Gedenken, sind grüne Lungen inmitten der Stadt und beherbergen einmalige Zeugen unserer Geschichte und Handwerkskunst", meint Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (55, Grüne).

Der Maler Caspar David Friedrich ist nur einer von vielen Prominenten, der auf dem über 200 Jahre alten Trinitatisfriedhof seine letzte Ruhestätte fand.

Um 14.30 Uhr stellt Autor Dr. Andreas Dehmer hier sein Buch "Aux morts Grabskulptur in Dresden 1880-1930" vor.

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Auf dem Friedhof in Kaditz spielt um 14.30 Uhr der Posaunenchor der Laurentiuskirchgemeinde, während sich Besucher um 10.30 und 13.30 Uhr durch den Urnenhain Tolkewitz führen lassen können.

Besucher können Dresdens Ruhestätten heute mal aus einem anderen Blickwinkel erleben.
Besucher können Dresdens Ruhestätten heute mal aus einem anderen Blickwinkel erleben.  © Eric Münch

Auf dem Friedhof Cotta steht die Staudengärtnerei Lux für Fragen rund um die Dauerbepflanzung mit winterharten Stauden zur Verfügung.

Titelfoto: Eric Münch

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