Stau nach Unfall auf der A4: Zwei Lkw krachen zusammen, ein Mann wird schwer verletzt!

Wilsdruff/Nossen - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 4 in der Nähe von Dresden wurde am Dienstagnachmittag ein Lkw-Fahrer schwer verletzt.

Ein Mercedes-Lkw krachte auf der A4 in einen Iveco-Laster. Es liefen Betriebsstoffe aus.
Ein Mercedes-Lkw krachte auf der A4 in einen Iveco-Laster. Es liefen Betriebsstoffe aus.  © Roland Halkasch

Nach ersten Angaben der Polizei waren die beiden Fahrer eines polnischen Sattelzuges in Richtung Chemnitz unterwegs, als der vorausfahrende Iveco verkehrsbedingt bremsen musste.

Der dahinter fahrende Lkw-Fahrer eines Mercedes-Benz konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte auf den Iveco-Anhänger.

In dem vorderen Laster sind ersten Informationen vom Unfallort zufolge mehrere Batterien für E-Autos geladen. Die alarmierten Feuerwehrleute haben sich die Ladung genau angeschaut und sie auf auslaufende Gefahrstoffe geprüft.

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Der Verdacht bestätigte sich nicht. Dennoch mussten die Feuerwehrleute ausgelaufene Betriebsstoffe des Mercedes-Lkw auf der Straße binden.

Rettungshubschrauber landet kurzzeitig auf der Fahrbahn der A4

Der Iveco-Lkw hat mehrere Batterien für E-Autos geladen. Sie wurden durch die Feuerwehr genau überprüft.
Der Iveco-Lkw hat mehrere Batterien für E-Autos geladen. Sie wurden durch die Feuerwehr genau überprüft.  © Roland Halkasch

Der Fahrer des Mercedes-Benz wurde durch den Rettungsdienst auf der Autobahn behandelt. Er wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Iveco-Fahrer blieb unverletzt.

Ein zunächst alarmierter Rettungshubschrauber landete kurzzeitig auf der Autobahn 4, wurde jedoch nicht gebraucht und konnte nach kurzer Zeit die Unfallstelle verlassen.

Die Autobahn wurde durch die Polizei zunächst voll und anschließend auf zwei Spuren gesperrt. Es bildete sich Stau.

Zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber wurden zum Unfallort alarmiert.
Zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber wurden zum Unfallort alarmiert.  © Roland Halkasch

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Titelfoto: Roland Halkasch

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