Unfall an der Waldschlösschenbrücke: Auto kracht im Tunnel gegen Betonwand

Dresden - Am Mittwochmorgen gegen 7.45 Uhr kam es am Waldschlösschentunnel in Dresden zu einem Verkehrsunfall. Dabei überholte ein Autofahrer gleich mehrere andere Fahrzeuge und krachte im Anschluss gegen eine Tunnelwand.

Der Unfallwagen steht mit dem Heck zur Betonmauer gewendet. An ihm entstand womöglich ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Der Unfallwagen steht mit dem Heck zur Betonmauer gewendet. An ihm entstand womöglich ein wirtschaftlicher Totalschaden.  © Roland Halkasch

Der 23-jährige Fahrer eines Mazda-Kleinwagens war in Richtung der Stauffenbergallee unterwegs.

Nachdem er wohl mit überhöhter Geschwindigkeit an gleich mehreren Autos vorbeigefahren war, verlor er am Tunnelende schließlich die Kontrolle über seinen Mazda 323, geriet ins Schleudern und krachte anschließend gegen eine Betonwand.

Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage bestätigen konnte, wurde die 20-jährige Beifahrerin des Fahrers bei der Kollision leicht verletzt und musste vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden.

Zur Höhe des Gesamtschadens ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts bekannt. 

Am Wagen entstand jedoch möglicherweise ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Tunnel für anderthalb Stunden gesperrt, Behinderungen im Berufsverkehr

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen derzeit.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen derzeit.  © Roland Halksch

In Folge des Unfalls war der Tunnel in Richtung der Dresdner Neustadt für etwa anderthalb Stunden gesperrt.

Der Verkehr sowie die Buslinie 64 der Dresdner Verkehrsbetriebe wurden umgeleitet. Dadurch kam es am Morgen zu teils erheblichen Behinderungen.

Der Verkehrsunfalldienst ermittelt derzeit noch zur genauen Ursache und sucht deshalb nach Zeugen, welche Angaben zum Fahrverhalten des 23-Jährigen sowie zum genauen Ablauf des Crashs geben können.

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden telefonisch unter der Rufnummer 0351/483 22 33 entgegen.

Nach bisherigen Kenntnisstand stand der Fahrer nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen Rauschmitteln.

Ob, wie viel und warum der Mazda-Fahrer zu schnell unterwegs war, ist derzeit Teil der Untersuchungen.

Titelfoto: Roland Halkasch

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