Dach muss weg! Fahrer (39) nach Kollision in Auto eingeklemmt

Dürrröhrsdorf-Dittersbach - Ein schwerer Unfall hat sich am Mittwochnachmittag ereignet. Ein Opel-Fahrer war nach einem Zusammenstoß über eine Stunde lang in seinem Auto eingeklemmt.

Für die Rettung des Mannes mussten die Wehren das Dach des Opels abnehmen.
Für die Rettung des Mannes mussten die Wehren das Dach des Opels abnehmen.  © Marko Förster

Laut Polizei ereignete sich das Unglück am Mittwochnachmittag gegen 17.20 Uhr auf der S177 und der Radeberger Straße. Dabei kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. 

Nach Informationen, die TAG24 vorliegen, fuhr der 43-Jährige mit seinem grauen Skoda auf der Radebergerstraße von Wünschendorf nach Bonnewitz, als er einem 39-Jährigen die Vorfahrt nahm. Dieser kam von der Schnellstraße ab, als er am Abzweig der zweispurigen Ortsumgehung nach Pirna mit dem Skoda zusammenstieß. 

Das Fahrzeug krachte in die Fahrertür des Opels. Infolgedessen wurde der 39-Jährige in seinem Wagen eingeklemmt.

Der Rettungsdienst mit Notarzt aus Pirna eilte sofort zum Ort des Geschehens. Der Opel-Fahrer war mit seinem Fuß eingeklemmt und klagte über Schmerzen. Die Sanitäter fürchteten eine Beckenverletzung.

Damit der Mann ohne weitere Verletzungen befreit werden konnte, riefen sie die Feuerwehr zu Hilfe. Zahlreiche Kameraden von fünf freiwilligen Wehren folgten den Aufruf. Diese kamen aus Wünschendorf, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Wilschdorf, Lohmen und Mühlsdorf.

Aufgrund des schweren Unfalls war die S177 an der Kreuzung Radeberger Straße bis 19.15 Uhr komplett gesperrt. 

Da war das Dach noch dran: Die Wehren befreien den 39-Jährigen aus seinem Fahrzeug.
Da war das Dach noch dran: Die Wehren befreien den 39-Jährigen aus seinem Fahrzeug.  © Marko Förster

Zahlreiche Einsatzkräfte halfen bei der Rettung

Die Rettung des 39-Jährigen nahm über eine Stunde in Anspruch. Doch letztlich gelang diese durch eine Schere und einen Spreizer. Das Dach des Opels wurde dabei abgetrennt und umgeklappt. Der Mann wurde mit allergrößter Vorsicht aus seinem Fahrzeug mit einem Rettungsbrett gezogen. Schwer verletzt wurde er anschließend in das Uniklinikum nach Dresden gebracht.

Der Skoda-Fahrer kam mit einem schlimmen Schrecken davon. Der Sachschaden beziffert sich auf etwa 20.000 Euro. Die Polizei hat alle weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

Auch mehrere Mitarbeiter der Verkehrsunfallforschung der TU Dresden waren vor Ort. Insgesamt waren rund 45 Kameraden der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Titelfoto: Marko Förster

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