"Unkontrollierte Corona-Party"? Deshalb war die Polizei bei der Querdenken-Kundgebung machtlos

Dresden - Für die Linke war die Kundgebung von "Querdenken" auf dem Dresdner Theaterplatz nichts anderes als eine "unkontrollierte Corona-Party". 

Mit und ohne Maske: Zu der Demo von "Querdenken" am Samstag in Dresden kamen rund 3000 Teilnehmer. Die Polizei hätte gegen die Maskenverweigerer vorgehen müssen, so Kerstin Köditz (53) von den Linken.
Mit und ohne Maske: Zu der Demo von "Querdenken" am Samstag in Dresden kamen rund 3000 Teilnehmer. Die Polizei hätte gegen die Maskenverweigerer vorgehen müssen, so Kerstin Köditz (53) von den Linken.  © Thomas Türpe

Der Polizei warf die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im sächsischen Landtag, Kerstin Köditz (53), nicht nur Konzeptlosigkeit, sondern auch Untätigkeit vor. "So stoppt man keine Pandemie", sagte sie. 

Innenminister Roland Wöller (50, CDU) warf sie Untätigkeit vor.

Zu der Demonstration waren am Samstag 3000 Teilnehmer gekommen, 1000 waren angemeldet. 

Viele verzichteten auf Masken und wiesen stattdessen nicht überprüfbare Atteste vor, die sie angeblich von der Maskenpflicht befreien.

Wäre die Polizei eingeschritten, wäre die Situation eskaliert, so Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar (61) am Montag gegenüber TAG24. Das hätte das Infektionsrisiko weiter erhöht. 

Kretzschmar: "In dieser Abwägung standen die Einsatzkräfte und haben meine vollste Rückendeckung für die getroffene Entscheidung."

Titelfoto: Thomas Türpe

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