Von Flüchtlings-Helfern bis zu Impfgegnern: Demos vor dem Dresdner Stadtrat sorgen für Polizeieinsatz

Dresen - Alarmstimmung vor der Dresdner Messe! Am Donnerstagnachmittag sicherten 326 Polizisten die Stadtratssitzung ab. Grund waren gleich drei angezeigte Kundgebungen vor Ort. Alle bleiben friedlich.

Auf der einen Seite der Straße positionierten sich AfD-Anhänger, Neonazis und Impfgegner gegen die Corona-Maßnahmen.
Auf der einen Seite der Straße positionierten sich AfD-Anhänger, Neonazis und Impfgegner gegen die Corona-Maßnahmen.  © Thomas Türpe

Rucksäcke wurden kontrolliert und Autos angehalten: Die Polizei rechnete wohl mit dem Schlimmsten.

Am Ende hatten sich rund 50 AfD-Mitglieder, Neonazis, Reichsbürger und Impfgegner mit Bannern am Hamburger Gitter an der Straße postiert und protestierten dort gegen die Impfpflicht.

Auf der anderen Straßenseite protestierten rund ebenso viele Teilnehmer des Bündnisses "Mietenwahnsinn stoppen!" gegen eine befürchtete Kürzung der Sozialbaupläne. Zu dieser Demonstration gesellte sich kurz darauf auch noch die Bürgerinitiative für den Erhalt des Leutewitzer Parks.

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Als dritte Kundgebung hatte die Initiative "Seebrücke Dresden" zusammen mit "Mission Lifeline" Stellung bezogen. Ihnen ging es darum, dass der Stadtrat Dresden zum sicheren Hafen erklärt.

Zwischen den unterschiedlichen Kundgebungen kam es zu keinen Auseinandersetzungen, auch die Polizei musste nicht eingreifen.

Auf der anderen Seite demonstrierten Aktionsbündnisse und Initiativen für faire Mieten und Flüchtlingshilfe.
Auf der anderen Seite demonstrierten Aktionsbündnisse und Initiativen für faire Mieten und Flüchtlingshilfe.  © Thomas Türpe

Nachdem 16 Uhr die Stadtratssitzung begonnen hatte, lösten sich die ersten drei Kundgebungen auf, nur die Seebrücke verblieb noch vor Ort.

Titelfoto: Thomas Türpe

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