Von Juli bis September: Dresdner Kultursommer wird größer als geplant

Dresden - Dresden bekommt seinen Kultursommer! Und der wird nun noch größer, als es Oberbürgermeister Dirk Hilbert (48, FDP) ursprünglich geplant hatte.

OB Dirk Hilbert (48, FDP) will mit den Kulturinseln Touristen in die Stadt locken.
OB Dirk Hilbert (48, FDP) will mit den Kulturinseln Touristen in die Stadt locken.  © Steffen Füssel

Das hat der Stadtrat am Donnerstag beschlossen, nachdem am Montag im Kulturausschuss bereits mehrere Stunden über das Thema diskutiert wurde.

Zusätzlich zu den zwölf Kulturinseln des Konzepts, die über eine Kultur- und eine Shoppingroute miteinander verbunden sind, sollen in der Inneren und Äußeren Neustadt je ein Standort und außerhalb der Innenstadt zwei weitere eingeplant werden.

Auf Anregung der CDU werden die Pagodenzelte, die Künstler aus dem Postleitzahlgebiet 01 bespielen, außerhalb der Spielzeit an den Wochenenden als außerschulische Lernorte genutzt. Kosten für die Kulturinseln: eine halbe Million Euro.

Damit Hilberts Idee im Stadtrat eine Mehrheit bekommen konnte, musste das Rathaus eine halbe Million Euro zusätzlich organisieren. Mit dem Geld soll die lokale Kunstszene durch ein Sonderbudget "Kunst trotzt Corona" unterstützt werden.

Richard Kaniewski (34, SPD) fordert vom OB ein Konzept zur Kulturförderung.
Richard Kaniewski (34, SPD) fordert vom OB ein Konzept zur Kulturförderung.  © Thomas Türpe
In der Neustadt sollen zwei zusätzliche Kulturinseln aufgebaut werden.
In der Neustadt sollen zwei zusätzliche Kulturinseln aufgebaut werden.  © Thomas Türpe

"Kultur ist nicht nur ein Vehikel, um die Wirtschaft anzustoßen, sondern auch eigenständig hilfreich", sagt SPD-Stadtrat Richard Kaniewski (34).

Stattfinden sollen die Kulturinseln von Juli bis September. "Ich hoffe es bleibt keine Eintagsfliege, wenn es erfolgreich ist", sagte Holger Hase (43, FDP).

Titelfoto: Thomas Türpe

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